Marinelli Formel

Marinelli Formel Aufbau eines Radiopharmakons

Berechnung der benötigten. Aktivitätsmenge (MBq). Zieldosis. Aktivität (MBq) = Dosis (Gy)x Zielvolumen (ml). Max. Uptake (%) x T eff. (d). Marinelli-Formel. x k. unter Therapiebedingungen eintritt und somit die geplante. Herddosis erreicht wird,. (ggf. korrigieren). Marinelli-Formel → Therapieaktivität. Ausgangs-. Aktivität​. Die Radiojodtherapie (RJT, auch Radioiodtherapie, RIT) ist ein nuklearmedizinisches Die anzuwendende Therapie-Aktivität kann dann nach der Marinelli-Formel (nach Leonidas D. Marinelli, –, Argonne National Laboratory). Nach der sog. Marinelli-Formel kann nun die zur Therapie erforderliche Jodmenge berechnet werden (siehe Radiojodtherapie#Ermittlung der geeigneten. Berechnung der Therapieaktivität (Marinelli-Formel, Bockisch-Formel, ggf. Modifikation aufgrund des Suppressionsuptake, siehe Verfahrensanweisung zum.

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Berechnung der Therapieaktivität (Marinelli-Formel, Bockisch-Formel, ggf. Modifikation aufgrund des Suppressionsuptake, siehe Verfahrensanweisung zum. Nach der sog. Marinelli-Formel kann nun die zur Therapie erforderliche Jodmenge berechnet werden (siehe Radiojodtherapie#Ermittlung der geeigneten. Berechnung nach der Marinelli–Formel. Für die Dosimetrie nach Radiojodtherapie werden unterschiedliche biologische. Parameter der. Prophylaxe ohne vorbestehende Orbitopathie z. Im Vergleich zur Therapie gutartiger Schilddrüsenerkrankungen werden beim Schilddrüsen-Karzinom zum Teil wesentlich Chip.De4 Aktivitäten eingesetzt. Schwerwiegende Langzeitauswirkungen sind selten und betreffen meist Speichel- und Tränendrüsen vor allem https://thelt.co/free-casino-slots-online/beste-spielothek-in-fleisbach-finden.php Tränen- bzw. Das Radiopharmakon verteilt sich hierbei durch click Infusion ebenfalls über die Blutbahn im Körper und reichert sich im Zielorgan an. Bei der euthyreoten Struma wird die Therapie in der Regel ohne begleitende Schilddrüsen-gerichtete Medikamente durchgeführt. Wenn — auch nach Ausschöpfen der operativen Click at this page — noch anzunehmen ist, dass bösartiges Gewebe im Körper des Patienten verblieben ist, also ein Resttumor, ein Lokalrezidiv oder Metastasen vorliegen, werden höhere Aktivitäten angewendet. Marinelli Formel Die RIT unterliegt in vielen Ländern bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen und kann in Deutschland nur stationär durchgeführt werden. Die Strahlenexposition ist in den https://thelt.co/buy-online-casino/beste-spielothek-in-heufelwinden-finden.php Schilddrüse benachbarten Strukturen wie dem Kehlkopf oder den Nebenschilddrüsen gering — bedingt durch die geringe Reichweite der Betastrahlung aus der Schilddrüse. Dosimetry of radionuclides. Argentina U Wir zeigen euch, was ihr unbedingt ausprobieren solltet. Daher wirken sich nuklearmedizinische Therapieverfahren in der Regel erst nach einigen Wochen oder Monaten aus. In SeptemberMarinelli had the opportunity please click for source join Portuguese side S. Kuwert, F. Thyroid disease. Nur in wenigen Fällen kommt es zu akuten Nebenwirkungendiese sind meist harmlos. Die Therapie wird in etwa dreimonatigen Abständen wiederholt, bis weder das Szintigramm, das Ultraschallbild der Marinelli Formel, noch der Tumormarker Thyreoglobulin einen Hinweis auf nennenswertes verbliebenes Schilddrüsengewebe gutartig oder bösartig geben.

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Eine Indikation zur Radiojoddiagnostik besteht in der Regel drei bis sechs Monate nach ablativer Radiojodtherapie zur Therapiekontrolle, bei einem Anstieg des Tumormarkers Thyreoglobulin oder einem sonstigen Verdacht zum Beispiel aufgrund des klinischen Befundes oder bildgebender Verfahren auf einen Rückfall der Krebserkrankung Rezidiv. Solche Iodquellen sind insbesondere iodhaltige Kontrastmitteldas Antiarrhythmikum Amiodaron article source bestimmte iodhaltige Desinfektionsmittel. Gegebenenfalls müssen hierfür in der Vorbereitungsphase Schilddrüsenhormone gegeben werden. Grünwald 3B. Bei der Ermittlung der zur Https://thelt.co/free-casino-slots-online/darts-wm-frau.php notwendigen Aktivität ist in Deutschland und in Österreich neben dem Nuklearmediziner just click for source ein Medizinphysikexperte hinzuzuziehen. Ein kleiner Rest von gutartigem Schilddrüsengewebe verbleibt dabei fast immer. Allerdings Marinelli Formel die Wirkung durch den programmierten Zelltod erst nach einigen Wochen ein. Morbus Basedow von solchen mit niedriger Jodaufnahme z. Pro Operation Malignomverdacht. Nötig ist dies vor allem wegen Spielothek finden Gerhardsfeld Beste in Gammastrahlung, die von einigen Isotopen gleichzeitig mit der Betastrahlung abgegeben wird. Hierbei Marinelli Formel insbesondere beim Lithium Risiken und Nebenwirkungen sowie die geringe therapeutische Breite zu beachten. Schwierig ist die Situation, wenn die Metastasen im Verlauf der Behandlung ihre Fähigkeit verlieren, Jod zu speichern Ent differenzierung. Die Radioiodtherapie soll möglichst nicht bei manifest hyperthyreoter Stoffwechsellage durchgeführt werden, da die Überfunktion durch Freisetzung der Schilddrüsenhormone Thyroxin T 4 und Trijodthyronin T 3 verstärkt werden kann. Sollte die Herddosis dagegen wesentlich nach unten abweichen, kann noch während des stationären Therapie-Aufenthaltes eine zusätzliche Gabe von Radiojod erfolgen, um die erwünschte Zieldosis noch zu erreichen und den Therapieerfolg zu sichern. Inhaltsverzeichnis 1 Anwendungsgebiete 2 Gesetzliche Voraussetzungen 3 Therapieprinzip click physikalische Grundlagen 4 Die Radioiodtherapie bei gutartigen Schilddrüsenerkrankungen 4. Marinelli Formel

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Marinelli-Formel. Szintigraphie eines Patienten mit M. Basedow vor und nach der Radioiodtherapie. Die Radioiodtherapie (RIT, auch Radiojodtherapie, RJT) ist. Schlussfolgerung: Niedrige mit der Marinelli-Formel berechnete the Marinelli-​Formula is a reliable method to determine the individual activity. Berechnung nach der Marinelli–Formel. Für die Dosimetrie nach Radiojodtherapie werden unterschiedliche biologische. Parameter der. Strahlendosis (Gy) zur Ausschaltung erkrankten Schilddrüsen- gewebes durch Gabe einer mit Hilfe der Marinelli-Formel berech- neten Aktivitätsmenge (MBq). Marinelli Formel Angestrebte Zieldosis bei der Radioiodtherapie [3]. Minimale Speicherung in der Restschilddrüse. Diese umfasst üblicherweise neben der Bestimmung der Schilddrüsenhormone auch ein Schilddrüsen-Sonogramm und ein - Szintigramm. Leukaemia incidence after iodine click the following article. Über den Natrium-Jodid-Symporter gelangt das Jod in die Schilddrüsenzelle und wird letztlich im Schilddrüsenfollikel gespeichert. Sollte die Herddosis dagegen wesentlich nach unten abweichen, kann noch während des stationären Therapie-Aufenthaltes eine zusätzliche Gabe von Radioiod erfolgen, um die It Alternative Zieldosis noch click erreichen und den Therapieerfolg zu sichern. In https://thelt.co/free-casino-slots-online/westlotto-mittwoch.php diesen Geweben liegt this web page geringes Aktivitäts-Zeit-Integral vor, die Strahlenexposition ist entsprechend gering. Wegen nur geringer Unterschiede der effektiven Halbwertszeit zwischen den einzelnen Patienten mit gleicher Erkrankung und gleicher Stoffwechsellage, kann die effektive Halbwertszeit auch als empirisch ermittelter Wert angenommen werden siehe Tabelle. Keston und Mitarbeiter in einer Falldarstellung die aus therapeutischen und diagnostischen Zwecken durchgeführte Anwendung radioaktiven Jods bei einer im Oberschenkelknochen sitzenden Metastase eines Schilddrüsenkarzinoms, das auf die damals übliche Therapie mit Röntgenstrahlen nicht angesprochen hatte. Folge unseres Podcasts spricht Volker Behr über ein neues medizinisches Bildgebungsverfahren, das auf winzigen magnetischen Partikeln basiert. Im Vergleich zur Therapie gutartiger Schilddrüsenerkrankungen werden beim Schilddrüsen-Karzinom zum Teil wesentlich höhere Aktivitäten eingesetzt. Nötig ist dies vor allem wegen der Gammastrahlung, die von einigen Isotopen gleichzeitig mit der Betastrahlung abgegeben wird. Die besondere Eleganz der Radioiodtherapie liegt darin begründet, dass nur Schilddrüsenzellen Iod — und damit auch Radioiod — aufnehmen, andere Organe speichern kein Iod. März Schwangerschaft gilt als absolute Kontraindikation für die Radioiodtherapie bei gutartigen Schilddrüsenerkrankungen. In Deutschland ist der Arzt, der die Radioiodtherapie durchgeführt hat, auch für die Nachbetreuung Marinelli Formel. Die Anwesenheit eines Medizinphysikexperten ist notwendig. Jänner ist der Eine minimale Zunahme von Zweitkarzinomen fand sich in den Organen Speicheldrüsen, Dickdarm und Blasein click to see more sich während der Therapie vorübergehend auch Iod in Marinelli Formel Menge ansammelt. Schwangerschaft und Stillzeit gelten als absolute Kontraindikation.

Marinelli Formel - Inhaltsverzeichnis

Eines dieser Verfahren ist die Radio-Peptid-Therapie. Eine die Entzündung der Schilddrüse begleitende Schwellung kann lediglich bei vorbestehender Verengung der Luftröhre Trachealstenose zu ernsthaften Problemen wie Atemnot führen, so dass in diesen Fällen eine vorbeugende entzündungshemmende Behandlung empfohlen wird. Auch in Österreich ist die Anwesenheit eines Medizinphysikexperten vorgeschrieben. Beides steigert den Speichelfluss, verkürzt die Verweildauer des radioaktiven Jods in den Speicheldrüsen und vermindert so die Strahlendosis in den Speicheldrüsen. Beim Morbus Basedow ohne endokrine Orbitopathie ist die prophylaktische Gabe von Glucocorticoiden umstritten. Auf mögliche Probleme mit Radioaktivitätsmessungen — an Flughäfen, Kernkraftwerken, Abfallbeseitigung — ist der Patient hinzuweisen, gegebenenfalls wird dem Patienten eine entsprechende Bescheinigung mitgegeben. Cancer mortality following treatment for adult hyperthyroidism.

Diese werden am Wachstum gehindert und können sich nicht mehr vermehren. Allerdings tritt diese Wirkung erst bei der nächsten Zellteilung ein.

Daher wirken sich nuklearmedizinische Therapieverfahren in der Regel erst nach einigen Wochen oder Monaten aus. Für die Zerstörung der kranken Zellen ist im Zielorgan eine gewisse Strahlungsdosis nötig.

Anhand der Marinelli-Formel siehe Infokasten berechnen Mediziner die Menge an Radioaktivität, die dem Patienten verabreicht werden muss, um im Zielorgan die gewünschte Dosis an Strahlung zu erreichen.

Die Testkapsel enthält relativ kleine Mengen des verwendeten Radiopharmakons und soll vermeiden, dass dieses später zu hoch oder zu niedrig dosiert wird.

Das Radiopharmakon verteilt sich nach der Einnahme über die Blutbahn im gesamten Körper. Kurzfristig werden also auch andere, gesunde Zellen mitbestrahlt.

Damit dies möglichst schnell geschieht, sollte man nach der Behandlung mit Jod reichlich trinken. Das Risiko einer zusätzlichen Krebserkrankung wie Leukämie scheint bei der Therapie einer gutartigen Erkrankung der Schilddrüse nicht erhöht zu sein.

Bei Schilddrüsentumoren wird jedoch eine deutlich höhere Aktivität verabreicht. Aus diesem Grund erhöht sich das Risiko langfristig um zwei bis drei Prozent.

Dies gilt sowohl für die bei Krebserkrankungen häufig durchgeführten Bestrahlungen und Chemotherapien als auch für einige andere nuklearmedizinische Therapien, die zur Behandlung von Tumoren eingesetzt werden.

Eines dieser Verfahren ist die Radio-Peptid-Therapie. Das Radiopharmakon verteilt sich hierbei durch eine Infusion ebenfalls über die Blutbahn im Körper und reichert sich im Zielorgan an.

Bei diesem körpereigenen Stoff handelt es sich um das Hormon Somatostatin. Diese Rezeptoren kommen verstärkt auf der Oberfläche der Zellen bei neuroendokrinen Tumoren vor.

Das sind spezielle Krebsformen, die vor allem im Bereich der Bauchspeicheldrüse, im Magen-Darm-Trakt und teilweise in der Lunge auftreten.

Damit verbunden ist eine Reichweite, die im menschlichen Gewebe bis zu elf Millimeter beträgt. Die Halbwertszeit liegt bei drei Tagen.

Yttrium bestrahlt dabei das Gewebe in alle Richtungen — dies wird Kreuzfeuereffekt genannt. Allerdings kann sich freies Yttrium in der Niere anreichern und diese schädigen.

Es hat eine Halbwertszeit von fast sieben Tagen und im Gewebe eine Reichweite von ungefähr einem Millimeter.

Das ist ein Verfahren, bei dem chronisch entzündliche Gelenkerkrankungen wie die rheumatoide Arthritis behandelt werden. Die Schleimhaut der Gelenke ist hier durch eine chronische Entzündung stellenweise verdickt.

Erbium hat eine noch längere Halbwertszeit, sie beträgt neun Tage. Bei der Radiosynoviorthese wird nur lokal behandelt; das Radiopharmakon wird als Kolloid direkt in das Gelenk gespritzt.

Dort wird es von den auf der Oberfläche der Gelenkschleimhaut sitzenden Fresszellen als Fremdkörper erkannt.

Fresszellen sind ein Teil der körpereigenen Abwehr. Allerdings tritt die Wirkung durch den programmierten Zelltod erst nach einigen Wochen ein.

Durch die geringe Reichweite verbleibt die Strahlung in der Gelenkkapsel, muss also nicht aus dem Körper ausgeschieden werden.

Auch das angrenzende gesunde Gewebe erreicht sie in der Regel nicht. Bei geeigneter Dosierung stellt die Betastrahlung für gewöhnlich also keine Gefahr für die Umgebung dar, der Patient darf gleich nach der Behandlung nach Hause gehen.

Allerdings sollte das Gelenk für mindestens zwei Tage absolut ruhig gestellt werden. Dadurch haben die Fresszellen in der Gelenkschleimhaut ausreichend Zeit, das Radiopharmakon aufzunehmen.

Je mehr das Gelenk aber bewegt wird, desto wahrscheinlicher ist ein Abtransport über das Lymphsystem und nachfolgend in andere Organe — wie Leber und Milz.

Dies schreibt unter anderem die in Deutschland gültige Strahlenschutzverordnung vor. Das Wasser wird in speziellen Tanks einer Abklinganlage gelagert, bis die zulässigen Grenzwerte unterschritten sind.

Nötig ist dies vor allem wegen der Gammastrahlung, die von einigen Isotopen gleichzeitig mit der Betastrahlung abgegeben wird.

Werden die Radiopharmaka über eine Injektion verabreicht, kommt auch das Personal mit der Strahlung in Kontakt. Aus Strahlenschutzgründen wird daher eine sogenannte Spritzenhülle als Abschirmung verwendet.

Nach der Anwendung fettlöslicher Kontrastmitteln oder des ebenfalls fettlöslichen Amiodaron kann die Schilddrüse für viele Monate blockiert sein.

Iod in nennenswerten Mengen ist in vielen Multivitaminpräparaten und Nahrungsergänzungsmitteln enthalten, sowie in Seefisch, Meeresfrüchten und bestimmten Produkten aus Algen.

Diese Iodquellen sollen für etwa eine Woche vor Iodtest und Therapie vermieden werden. Die Einnahme von Iod aus iodiertem Speisesalz und von mit diesem zubereiteten, industriell gefertigten Lebensmitteln ist praktisch nicht vollständig zu vermeiden.

Die Radioiodtherapie soll möglichst nicht bei manifest hyperthyreoter Stoffwechsellage durchgeführt werden, da die Überfunktion durch Freisetzung der Schilddrüsenhormone Thyroxin T 4 und Trijodthyronin T 3 verstärkt werden kann.

Allerdings vermindern Thyreostatika die Iodaufnahme in die Schilddrüse, so dass empfohlen wird, diese wenigstens ein bis zwei Tage vor der Radioiodtherapie abzusetzen.

Bei der Schilddrüsenautonomie soll der TSH -Wert supprimiert sein, um über den thyreotropen Regelkreis die Iodaufnahme in nicht-autonome Anteile der Schilddrüse zu minimieren.

Gegebenenfalls müssen hierfür zur Vorbereitung Schilddrüsenhormone gegeben werden. Bei der euthyreoten Struma wird die Therapie in der Regel ohne begleitende Schilddrüsen-gerichtete Medikamente durchgeführt.

Soweit patientenspezifische Parameter benötigt werden, sind hierfür individuelle Messungen und Daten heranzuziehen. Bei der Ermittlung der zur Therapie notwendigen Aktivität ist in Deutschland und in Österreich neben dem Nuklearmediziner auch ein Medizinphysikexperte hinzuzuziehen.

Das Zielvolumen der Radioiodtherapie und die im Zielvolumen angestrebte Energiedosis richten sich nach der zu behandelnden Erkrankung.

Die angestrebten Zieldosen laut Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin zur Radioiodtherapie bei benignen Schilddrüsenerkrankungen sind in folgender Tabelle angegeben.

Das Aktivitäts-Zeit-Integral kann mit dem Radioiodtest ermittelt werden. Zu bestimmen sind die maximale Aufnahme uptake in Prozent und die effektive Halbwertszeit in Tagen.

Je mehr Messpunkte vorliegen, desto genauer kann die Fläche unter der Kurve bestimmt werden. Aus Gründen der praktischen ambulanten Durchführbarkeit wird meist nur nach 24 und 48 Stunden gemessen, unter Umständen auch nur nach 24 Stunden.

Beim Morbus Basedow wird wegen des beschleunigten Iodumsatzes eine erste Messung bereits nach vier bis acht Stunden gefordert. Zur genauen Bestimmung der effektiven Halbwertszeit wird eine weitere Messung nach vier bis acht Tagen notwendig.

Wegen nur geringer Unterschiede der effektiven Halbwertszeit zwischen den einzelnen Patienten mit gleicher Erkrankung und gleicher Stoffwechsellage, kann die effektive Halbwertszeit auch als empirisch ermittelter Wert angenommen werden siehe Tabelle.

Die anzuwendende Therapie-Aktivität kann dann nach der Marinelli-Formel berechnet werden. Eine endokrine Orbitopathie eO bei Morbus Basedow kann sich unter der Radioiodtherapie verschlechtern oder erstmals auftreten.

Beim Morbus Basedow ohne endokrine Orbitopathie ist die prophylaktische Gabe von Glucocorticoiden umstritten.

Die möglichen Nebenwirkungen und Kontraindikationen der Cortison-Therapie Diabetes mellitus , Magengeschwüre und Elektrolytstörungen sind zu beachten.

Vor Beginn von Radioiodtest und Radioiodtherapie erfolgt eine Aufklärung. In dieser wird der Patient auf den Ablauf von Test und Therapie hingewiesen.

Nach der meist peroralen — in Ausnahmefällen intravenösen — Gabe des Iod muss in Deutschland der Patient mindestens 48 Stunden auf der Therapiestation verbleiben.

Es wird empfohlen, etwa eine Stunde nach peroraler Einnahme nüchtern zu bleiben, bis das Radioiod weitgehend resorbiert ist.

Erstere ist wichtig für den Zeitpunkt der Entlassung nach der Therapie , letztere im Maximalwert und im zeitlichen Verlauf zur Kontrolle des Therapieerfolges.

Es lassen sich nämlich der tatsächlich erreichte maximale Uptake U max und die tatsächlich erzielte effektive Halbwertszeit t 0,5 eff ermitteln und durch Umstellung der Marinelli-Formel siehe oben die tatsächlich erzielte Herddosis HD bestimmen.

Das Zielvolumen V und die empirisch ermittelte Konstante K sind unverändert. Sollte die Herddosis vom geplanten Wert wesentlich nach oben abweichen, so ist mit höherer Wahrscheinlichkeit mit der Entwicklung einer Schilddrüsen-Unterfunktion nach der Therapie zu rechnen und die Nachsorge entsprechend zu planen.

Sollte die Herddosis dagegen wesentlich nach unten abweichen, kann noch während des stationären Therapie-Aufenthaltes eine zusätzliche Gabe von Radioiod erfolgen, um die erwünschte Zieldosis noch zu erreichen und den Therapieerfolg zu sichern.

Hierbei sind insbesondere beim Lithium Risiken und Nebenwirkungen sowie die geringe therapeutische Breite zu beachten.

Aufgrund der biologischen Eigenschaften von Iod und der physikalischen Eigenschaften von Iod verursacht die Radioiodtherapie nur eine geringe Strahlenexposition der Organe, die kein Radioiod aufnehmen.

Die Strahlenexposition ist in den der Schilddrüse benachbarten Strukturen wie dem Kehlkopf oder den Nebenschilddrüsen gering — bedingt durch die geringe Reichweite der Betastrahlung aus der Schilddrüse.

Nieren , Harnblase und Darm sind an der Ausscheidung des Anteils Radioiod, der nicht in der Schilddrüse gespeichert wird, beteiligt.

In allen diesen Geweben liegt ein geringes Aktivitäts-Zeit-Integral vor, die Strahlenexposition ist entsprechend gering.

Die Kohortenstudien von Hall mit über Die American Thyroid Association amerikanische Schilddrüsengesellschaft weist auf eine mögliche, minimal erhöhte Inzidenz von Schilddrüsen-Karzinomen nach einer Behandlung hin.

Nur in wenigen Fällen kommt es zu akuten Nebenwirkungen , diese sind meist harmlos. Am häufigsten ist die Radiothyreoiditis, eine schmerzhafte Entzündungsreaktion der Schilddrüse bedingt durch die akute Strahlenwirkung, die etwa drei bis fünf Tage nach Einnahme des Radioiods auftreten kann.

Durch Kühlung und entzündungshemmende Medikamente wie nichtsteroidale Antirheumatika oder Glucocorticoide lassen sich die Beschwerden, die innerhalb weniger Tage abklingen, meistens gut lindern.

Die die Entzündung der Schilddrüse begleitende Schwellung kann lediglich bei vorbestehender Verengung der Luftröhre Trachealstenose zu ernsthaften Problemen wie Atemnot führen, so dass in diesen Fällen eine vorbeugende entzündungshemmende Behandlung empfohlen wird.

Entzündliche Schwellungen der Speicheldrüsen kommen meist nur bei höheren Therapie-Aktivitäten vor. Bei vorbestehender Schilddrüsenüberfunktion kann sich diese etwa sieben bis zehn Tage nach Beginn der Behandlung verschlechtern, bedingt durch den beginnenden Zellzerfall und die damit verbundene Freisetzung von Hormonen, die in der Schilddrüse gespeichert waren.

Diese Komplikation kann durch eine gute Einstellung einer normalen Stoffwechsellage vor der Behandlung vermieden werden. Eine seltene Nebenwirkung nach einer Radioiodtherapie wegen einer Schilddrüsenautonomie zum Beispiel Autonomes Adenom ist das zusätzliche Auftreten einer immunogenen Hyperthyreose wenige Wochen später.

Dieses Phänomen wird Marine-Lenhart-Syndrom genannt und limitiert sich meistens selbst. Die Entlassung hängt von der im Körper verbliebenen Restaktivität ab.

Dies entspricht einer Restaktivität von etwa MBq. Ähnliche Regelungen gelten für Österreich. In Deutschland beträgt die mittlere Verweildauer noch etwa drei bis fünf Tage und hängt im Wesentlichen vom Zielvolumen ab.

Diese betreffen insbesondere den Umgang mit kleinen Kindern und Schwangeren. Auf mögliche Probleme mit Radioaktivitätsmessungen — an Flughäfen, Kernkraftwerken, Abfallbeseitigung — ist der Patient hinzuweisen, gegebenenfalls wird dem Patienten eine entsprechende Bescheinigung mitgegeben.

In Deutschland ist der Arzt, der die Radioiodtherapie durchgeführt hat, auch für die Nachbetreuung verantwortlich.

Es hat der für die Durchführung der Behandlung verantwortliche, fachkundige Arzt die Wirkung und die Nebenwirkungen der nuklearmedizinischen Behandlung durch geeignete, in angemessenen Zeitabständen erfolgende, Nachuntersuchungen zu erfassen und zu dokumentieren; ggf.

Der Nuklearmediziner kann Teile der Nachsorge an einen fachlich geeigneten Arzt übergeben, der diesem die Ergebnisse der Nachsorge mitzuteilen hat.

Das enthebt den Nuklearmediziner aber nicht von seiner Verantwortung für die Nachsorge. Je nach behandelter Erkrankung der Schilddrüse und Stoffwechsellage beziehungsweise medikamentöser Vorbehandlung werden die ersten Kontrollen der Schilddrüsen-Laborwerte nach vier bis sechs Wochen durchgeführt, beim Morbus Basedow gegebenenfalls auch eher, um die Entwicklung einer Schilddrüsenunterfunktion rechtzeitig zu erkennen.

Insbesondere bei vorbestehender endokriner Orbitopathie kann eine Unterfunktion ungünstige Auswirkungen haben und muss daher frühzeitig behandelt werden.

Diese Umfasst üblicherweise neben der Bestimmung der Schilddrüsenhormone auch ein Schilddrüsen-Sonogramm und ein -Szintigramm.

Da in einem Teil der Fälle auch nach sechs Monaten noch eine gewisse Spätwirkung der Radioiodtherapie zu erwarten ist, soll die Indikation zu einer Wiederholung der Behandlung nicht zu früh gestellt werden.

Für die verschiedenen Indikationen zur Radioiodtherapie gelten unterschiedliche Therapieziele und Erfolgsquoten. Insbesondere bei schwierigen Verläufen mit medikamentös nur schwer einstellbarer Überfunktion, Augenbeteiligung endokrine Orbitopathie oder wiederholten Rückfällen ist diese niedrige Erfolgsquote nicht akzeptabel, so dass inzwischen überwiegend das ablative Therapiekonzept angewendet wird.

Für das alternative Therapieverfahren zur RIT, die Strumaresektion , ist ebenfalls regelhaft mit einer behandlungsbedürftigen Unterfunktion zu rechnen.

Zum Einen exprimieren sie den Natrium-Iodid-Symporter und haben daher die Fähigkeit zur Iodspeicherung, zum Anderen produzieren sie Thyreoglobulin , das daher als Tumormarker dienen kann.

Zu unterscheiden sind die Radioiodtherapie zur Entfernung Ablation eventuell vorhandener Reste gesunden Schilddrüsengewebes im Sinne einer unterstützenden und die Nachsorge vereinfachenden adjuvanten Therapie von der Behandlung eventuell vorhandener Tumorreste oder -absiedlungen Metastasen unter einem Anspruch auf Heilung kurative Therapie oder zumindest auf Lebensverlängerung und Linderung der Beschwerden palliative Therapie.

Eine Indikation zur ablativen Radioiodtherapie besteht bei fast allen Fällen der epithelialen Schilddrüsenkarzinome.

Keine Indikation zur Radioiodtherapie besteht meist beim medullären und beim anaplastischen Schilddrüsenkarzinom, da diese Tumoren in der Regel kein Iod speichern.

Schwangerschaft und Stillzeit gelten als absolute Kontraindikation. Vor der Radioiodtherapie beim epithelialen Schilddrüsenkarzinom steht grundsätzlich die Schilddrüsenoperation, meist als Thyreoidektomie durchgeführt.

Ein kleiner Rest von gutartigem Schilddrüsengewebe verbleibt dabei fast immer. Daher wird nicht empfohlen eine absolut vollständige Entfernung der Schilddrüse anzustreben, um eine Schädigung des hinter der Schilddrüse verlaufenden Nervus laryngeus recurrens zu vermeiden.

Wenn Tumorreste verblieben sind, bereits Absiedlungen Metastasen bestehen oder ein lokaler Rückfall Rezidiv vorliegt, soll zunächst operativ versucht werden, die Menge an bösartigem Gewebe so weit wie möglich zu reduzieren.

Mehr noch als bei der Radioiodtherapie gutartiger Schilddrüsenerkrankungen siehe oben muss in der Phase vor der RIT des Schilddrüsenkarzinoms darauf geachtet werden, dem Patienten kein zusätzliches Iod zukommen zu lassen.

Um für die ablative Therapie die Aufnahme uptake des Radioiods in den Schilddrüsenrest zu erhöhen, beziehungsweise für die kurative oder palliative Therapie überhaupt eine nennenswerte Aufnahme zu erreichen, müssen die verbliebenen Schilddrüsenzellen mit einem hohen Spiegel an TSH angeregt stimuliert werden.

Dieser hohe Wert wird üblicherweise dadurch erreicht, dass der Patient zunächst nach der Operation nicht mit Schilddrüsenhormonen behandelt wird Substitution , wie es sonst nach einer vollständigen Thyreoidektomie oder weitgehenden Schilddrüsenentfernung subtotale Strumaresektion bei gutartigen Schilddrüsenerkrankungen üblich ist.

Etwa drei bis vier Wochen nach der Operation befindet sich der Patient dann in einer tiefen Schilddrüsenunterfunktion Hypothyreose.

Häufig besteht durch die Unterfunktion Arbeitsunfähigkeit und die Patienten sind darauf hinzuweisen, in dieser Phase wegen der verminderten Reaktionsfähigkeit kein Kraftfahrzeug zu führen und keine gefährlichen Maschinen zu steuern.

Vor der ablativen Radioiodtherapie soll ein verkürzter Radioiodtest siehe oben von 24 Stunden durchgeführt werden. Bei einem hohen uptake wird die Therapie mit verminderter Aktivität durchgeführt, bei sehr hohem uptake ist eine Zweitoperation zur Verminderung des Schilddrüsengewebes zu erwägen.

Als mögliche Vorteile der Anwendung von rhTSH gegenüber der Hypothyreose können gelten: besseres Allgemeinbefinden; erhaltene Arbeitsfähigkeit; Fehlen eines anhaltenden Wachstumsreizes auf eventuell noch vorhandene Krebszellen durch mehrwöchig erhöhtes TSH; niedrigere Konzentration des Iod im Serum und damit geringere Strahlenexposition.

Wenn — auch nach Ausschöpfen der operativen Möglichkeiten — noch anzunehmen ist, dass bösartiges Gewebe im Körper des Patienten verblieben ist, also ein Resttumor, ein Lokalrezidiv oder Metastasen vorliegen, werden höhere Aktivitäten angewendet.

Diese liegen meist im Bereich von 3,7 bis 11,1 GBq bis mCi , in Einzelfällen auch deutlich darüber. Nach der Therapie wird ein Ganzkörper szintigramm angefertigt.

Die Therapie wird in etwa dreimonatigen Abständen wiederholt, bis weder das Szintigramm, das Ultraschallbild der Halsregion, noch der Tumormarker Thyreoglobulin einen Hinweis auf verbliebenes Schilddrüsengewebe gutartig oder bösartig geben.

Eine Gesamt-Aktivität über alle durchgeführten Radioiodbehandlungen von bis zu 74 GBq mCi wird bei sonst gesunden Patienten meist problemlos vertragen.

Darüber ist mit einem erhöhten Risiko für eine dauerhafte Schädigung des Knochenmarks als blutbildendes Organ zu rechnen.

Bezüglich der Entlassung nach der Therapie gelten die gleichen Fristen und Grenzwerte, wie bei der Therapie gutartiger Schilddrüsenerkrankungen siehe oben.

Im Vergleich zur Therapie gutartiger Schilddrüsenerkrankungen werden beim Schilddrüsen-Karzinom zum Teil wesentlich höhere Aktivitäten eingesetzt.

Mit der erwünschten höheren Strahlendosis im Zielgewebe sind damit auch höhere Strahlendosen in anderen Geweben verbunden.

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